Geschichte – Teil 1

Hier ist die Geschichte der Secker Orgel von den 1960er Jahren bis in die heutigen
Tage hinein zusammengetragen. Die Darstellung besteht aus drei Teilen.

Die Instrumente von 1962 (Orgelbau Euler)

Im Jahr 1962 erbaut die Firma Conrad Euler aus Hofgeismar die Orgeln für den neu
errichteten Kirchenanbau. Schon jetzt gibt es eine Hauptorgel und eine Chororgel. Beide
werden vom elektrischen Spieltisch hinter dem Altar aus gespielt. Die Disposition entspricht den Klangvorstellungen der Zeit: neobarock, hell, wenig Fundament. Dennoch, die
Gestaltung der Orgeln war einfallsreich und fügte sich gut in den Charakter der Kirchen.

 

Hauptorgel der Fa. Euler, Hofgeismar, 1962, St. Kilian Seck

Hauptorgel der Fa. Euler, 1962

Chororgel der Fa. Euler, Hofgeismar, 1962, St. Kilian Seck

Chororgel, ebenfalls Fa. Euler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Disposition der Euler-­Orgeln von 1962

PEDAL (C–­F1) II. HAUPTWERK (C­–G3)
1 Subbaß 16′ 11 Quintade 16′
2 Oktavbaß 8′ 12 Prinzipal 8′
3 Choralbaß 4′ 13 Spitzflöte 8′
4 Rauschwerk 4f. 2 2/3′ 14 Oktave 4′
5 Trompete 8′ 15 Waldflöte 2′
6 Dulcian (aus III.) 16′ 16 Mixtur 4.-5f.
7 Posaune 16′ 17 Trompete 8′
8 Pedalkoppel III 18 Manualkoppel III–II
9 Pedalkoppel II 19 Manualkoppel I–II
10 Pedalkoppel I
 I. Oberwerk (C–G3)  III. CHORORGEL (C–G3)
26 Rohrpommer 8′ 35 Gedackt 8′
25 Prinzipal 4′ 34 Rohrflöte 4′
24 Koppelflöte 4′ 33 Prinzipal 2′
23 Gemshorn 2′ 32 Quinte 1 1/3′
22 Scharf 3f. 2/3′ 31 Zimbel 3f.
21 Krummhorn 8′ 30 Rohrschalmey 8′
20 Tremulant 29 Dulcian 16′
28 Manualkoppel III–I
27 Tremulant
26 Handregister ab
  • Erbauer: Conrad Euler, Hofgeismar, 1962
  • Traktur: elektrisch­pneumatisch, Taschenladen
  • Registersteuerung: elektrisch
  • zwei freie Kombinationen
  • Druckknöpfe: Auslöser, FK I, FK II, Tutti
Spieltisch der alten Euler-Orgel in Seck 1962

Spieltisch der alten Euler­Orgel.
Er wurde aufgearbeitet und dient heute als Chororgel­/Generalspieltisch.

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