„Hilfe für Heinz und andere“ – Typisierungsaktion am 10. November 2012 in Rennerod

Der 61-jährige Heinz aus Seck leidet an einer Erkrankung des blutbildenden Systems und ist dringend auf eine Stammzellenspende angewiesen. Eine breit aufgestellte Initiativgruppe aus Seck hat gemeinsam mit der „Deutschen Knochenmarkspenderdatei“ (DKMS) eine Registrierungsaktion gestartet.

Die Registrierung ist am

Samstag, 10. November 2012,
von 10.00 bis 16.00 Uhr
in der Westerwaldhalle Rennerod (Westerwaldstr. 8).

Sie ist kostenlos, der DKMS entstehen aber Kosten von 50,00 Euro. Daher werden zusätzlich Spenden finanzieller Art benötigt:

DKMS Spendenkonto: 201047495
Nassauische Sparkasse
BLZ 510 500 15

Weitere Informationen dazu auf der Website „Hilfe für Heinz und andere“ und auf der Facebook-Seite.

Der 14-jährige Lukas aus Hadamar hat nach der Typisierungsaktion im September einen Stammzellenspender gefunden. Helfen Sie daher mit, die Aktion für Heinz bekannt zu machen!

Quellen:
Hilfe für Heinz und andere,
Gemeinde Seck
Rhein-Zeitung

Update 25.01.2013:

Es gibt gute Nachrichten: Für den Erkrankten ist ein Stammzellenspender gefunden worden. „Es steht ein voll kompatibler Stammzellenspender, quasi der genetische Zwilling, zur Verfügung“, sagte Johannes Jung, Ortsbürgermeister von Seck und Sprecher der Initiative „Hilfe für Heinz“.

Vgl. auch die Berichte der

Links der vergangenen Woche

  • „Emacs started out as a text editor, which became a way of life for many users because they could do all their work on a computer while never exiting from Emacs, and ultimately it became a religion as well.“ (Richard Stallman) Mit Ymacs geht nun auch Emacs in die Cloud. Das Interessante dabei: Ymacs kann online Dateien aus der Dropbox und Gdrive sowie von Github editieren. Die andere Partei im Editor War (vi) hat sich übrigens auch schon in die Wolke begeben und ist dort als jsvi präsent. C-x C-c.

  • Das iPad hat das Lesen digitaler Texte alltagstauglich gemacht. Zusammen mit der RSS-Technologie wird das Tablet zur qualitativ hochwertigen Nachrichtenzentrale. Mit Flipboard, Zite und Pulse sind drei Apps auf dem Markt, die die teils recht langweile Darbietung mancher RSS-Reader verbessern wollen. iMore unterzieht die Apps einem Test. Mein persönlicher und täglich genutzter Favorit ist Flipboard.

    tags:rss iPad app

  • Das Dropboxsymbol hat sich in den letzten Jahren in immer mehr Taskleisten eingenistet. Wer dem Dienst seine Daten anvertraut (und noch besser: sie zuvor verschlüsselt), freut sich der Synchronisation über mehrere Rechner hinweg, des einfachen Teils großer Daten und einer recht brauchbaren Dateiversionierung. Dropbox kann mehr, meinen die Autoren von appstorm.net, und zeigen, wozu der Dienst sonst noch nützlich ist.

    tags:dropbox syncing hacks

  • Das papierlose Büro ist bislang über den Status einer Utopie nicht hinausgekommen. Dennoch gibt es Arbeitstechniken, diesen Traum zumindest in Ansätzen zu verwirklichen.

    tags:arbeitsorganisation datensicherheit digitalisierung

  • In einem Blogpost epischer Länger listet die Karrierebibel Tools und Techniken zum produktiven Arbeiten auf. Darunter ist viel Bekanntes, aber auch viel Gutes. Bei der Umsetzung möchte die Liste mit 111 entsprechenden Apps helfen.

    tags:gtd arbeitsorganisation tools apps

  • Um Toodledo ist es im Vergleich zu anderen Online-Tools zur Aufgabenverwaltung relativ ruhig. Evernote, Nozbe, Remeber The Milk und andere werden (wegen ihrer einfachen Bedienung?) häufiger genannt. Zu Unrecht, denn Toodledo biete eine Vielzahl an Konfigurationsmöglichkeiten. Leider ist kein echtes Getting-Things-Done-System implementiert, so dass hier Hacks verschiedener Art angewendet werden müssen. 40tech.com macht einen Vorschlag dazu.

    tags:gtd hacks

  • Eine Übersicht zu Cloud-Speicherdiensten. Statt der üblichen Kandidanten wie Dropbox, SugarSync, Google Drive oder SpyderOak werden auch Insync, Cubby, iCloud, SkyDrive, Mozy Stash, LiveKive, Wuala, Box und Syncplicity einer Prüfung unterzogen.

    tags:syncing backup cloud datensicherheit

Hörtipp: Vortrag von Prof. Kehl SJ über die christliche Hoffnung auf Vollendung der Welt

Das Kölner „Domradio“ hat in seiner Podcastreihe „Kopfhörer“ einen Vortrag des Frankfurter Theologen P. Medard Kehl SJ, Professor em. für Dogmatik und Fundamentaltheologie, gesendet. In seinen Ausführungen an der Karl-Rahner-Akademie Köln geht Kehl der Frage nach, was die christliche Lehre von der Vollendung der Welt im Ganzen und des Einzelnen beinhalte.

Der christlich(-katholische) Glaube sei hier v. a. durch die Wiedergeburtslehre und durch außerchristliche Gruppen, die die Wiederkunft des Herrn mit dem Ende der Welt verbinden, angefragt. Dem müsse aus katholischer Sicht entgegengehalten werden: Die Wiederkunft des Herrn sei nicht als planetarisches Szenario, sondern als Heimholung der Schöpfung zu verstehen. Wie die Schöpfung kein empirisch wahrnehmbares Phänomen sei, so werde auch die Vollendung der Welt kein Geschehen in Raum und Zeit sein.

Was aber ist dann „Wiederkunft“ und „Vollendung“? Für Kehl ist dies ein linearer Prozess, der sich für jede und jeden Einzelnen im Tod vollzieht. Mit Karl Rahner gesprochen: Jesus Christus kommt wieder, „insofern alle bei ihm ankommen“. Die Wiederkunft des Herrn, so könne man sagen, werde also mit dem Tod des letzten Menschen seinen Abschluss finden.

Mit der Thematik hat sich Medard Kehl ausführlich in mehreren Büchern beschäftigt.

Download der mp3-Datei auf der Website des Domradios.

Ein neues-altes Konzilstagebuch: konzilsblog.ch

„Gaudet Mater Ecclesia“ – mit diesen Worten eröffnete Papst Johannes XXIII. am 11. Oktober 1962 das Zweite Vatikanische Konzil. Mit Freude begeht die Kirche nun den 50. Jahrestag des Beginns dieses 21. Ökumenischen Konzils.

Das „Konzilsblog“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, in den Jubiläumsjahren 2012 bis 2015 „eine niederschwellige detailreiche Erinnerung an die Ereignisse des Konzils ermöglichen“. Redakteure dieses Blogs sind die Theologen Eva-Maria Faber (Rektorin der Theologischen Hochschule Chur), Urban Fink-Wagner (Redaktionsleiter der Schweizerischen Kirchenzeitung) und Arnd Bünker (Leiter des Schweizerischen Pastoralsoziologischen Instituts in St. Gallen).

Ein spannendes Projekt, das hoffentlich reges Interesse findet und zu einer intensiveren Beschäftigung mit den Texten des Konzils führt.

Denn noch immer ermutigen die Sätze aus der Eröffnungsrede Johannes‘ XIII.: „Wir aber sind völlig anderer Meinung als diese Unglückspropheten, die immer das Unheil voraussagen, als ob die Welt vor dem Untergange stünde. In der gegenwärtigen Entwicklung der menschlichen Ereignisse, durch welche die Menschheit in eine neue Ordnung einzutreten scheint, muss man viel eher einen verborgenen Plan der göttlichen Vorsehung anerkennen. Dieser verfolgt mit dem Ablauf der Zeiten, durch die Werke der Menschen und meist über ihre Erwartungen hinaus sein eigenes Ziel, und alles – auch die entgegengesetzten menschlichen Interessen – lenkt er weise zum Heil der Kirche.“

www.konzilsblog.ch

Online-Ausgabe der „TeXnischen Komödie“

logo-latex-300x124Gute Nachrichten für alle LaTeXer: Die „TeXnische Komödie“ ist nun bereits ein Jahr nach Erscheinen im Netz frei verfügbar. Zuvor war dies erst nach Ablauf von drei Jahren möglich.

Die „TeXnische Komödie“ (allein der ungemein tiefsinnige Titel verdient Beachtung!) ist die Vereinszeitschrift der Deutschsprachigen Anwendervereinigung TeX e. V. (DANTE). Sie ist für den Anwender vor allem aufgrund der hervorragend verfassten Artikel zur praktischen Anwendung des Schriftsatzsystems interessant.

Vereinsmitglieder erhalten die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift frei Haus und profitieren von weiteren Angeboten – ein Grund, über die Mitgliedschaft in DANTE nachzudenken.

(via TeX & Friends)

Organistengeburtstag

Gibt es ein schöneres Geburtstagsgeschenk für einen Organisten als eine solche musikalische Widmung?

Hans Peter Reiners, langjähriger Kirchenmusiker in St. Joseph/Bonn-Beuel, durfte das musikalische Geschenk auspacken in einem Konzert genießen. An der großen Oberlinger-Orgel sind zu hören: Olivier Latry (Beginn), Vincent Dubois, Paolo Oreni und Michael Bottenhorn (ab Minute 8:00).

Informationen zu den Orgelkonzerten unter http://www.internationale-orgelkonzerte.de/